Seit Jahrzehnten
kämpfen Millionen friedliebender Menschen für eine Welt ohne nukleare
Vernichtungspotenziale. Mit US-Präsident Obama kam neue
Hoffnung auf. Doch das größte Hindernis für die Vision von einer Welt
ohne Atomwaffen sind ausgerechnet die USA selbst. Die Hauptsorge der US-Regierung gilt nämlich
weniger einer generellen Null-Lösung als vielmehr der Weiterverbreitung
von Atomwaffentechnologie. Die
USA beanspruchen für sich und ihre Bündnispartner auch künftig das ultimative
Zerstörungs-Monopol. Ob wir dem Ziel einer Welt ohne Kriege und Atomwaffen näher kommen, hängt in
erster Linie nicht von den Herrschenden, sondern uns allen ab – einer global vernetzten und
stärker werdenden Antikriegs- und Friedensbewegung....... als PDF
Gebetsmühlenartig
beteuert Wolfgang
Ischinger, in München treffe sich die „Internationale
Sicherheitsgemeinschaft“ und auf der Siko gehe es ausschließlich
darum (Zitat) "wie der Frieden auf der Welt gesichert werden
kann".
Mit der Realität hat diese
schönfärberische Selbstdarstellung allerdings rein gar nichts zu
tun. Das zeigt sich jedes Jahr an der Zusammensetzung der
Konferenzteilnehmer,an den Sponsoren, an den Tagungsthemen und an den
Reden, die im Bayerischen Hof gehalten werden.
Ihr Zweck ist es, die
gemeinsamen
Interessen der NATO-Bündnispartner und militärstrategische Ziele
untereinander abzustimmen. Vor allem aber ist die Siko eine
medienwirksame Propaganda-Veranstaltung für die Kriegspolitik der
NATO und der EU.
Zentrale Themen in diesem Jahr
waren
der NATO-Krieg in Afghanistan, Ressourcensicherung, die zukünftige
Militärstrategie der NATO und der EU. Und um der Konferenz einen
friedenspolitischen Anstrich zu geben, stand diesmal auch die atomare
Abrüstung auf der Tagesordnung. Überschattet war die Konferenz
jedoch durch die unverhohlenen Kriegsdrohungen gegen den Iran.
Weiter....