letzte Aktualisierung 27.06.10




kein Staatsschutz für Nazis



Seit Jahrzehnten kämpfen Millionen friedliebender Menschen für eine Welt ohne nukleare Vernichtungspotenziale.

Mit US-Präsident Obama kam neue Hoffnung auf. Doch das größte Hindernis für die Vision von einer Welt ohne Atomwaffen sind ausgerechnet die USA selbst. Die Hauptsorge der US-Regierung gilt nämlich weniger einer generellen Null-Lösung als vielmehr der Weiterverbreitung von Atomwaffentechnologie. Die USA beanspruchen für sich und ihre Bündnispartner auch künftig das ultimative Zerstörungs-Monopol. Ob wir dem Ziel einer Welt ohne Kriege und Atomwaffen näher kommen, hängt in erster Linie nicht von den Herrschenden, sondern uns allen ab – einer global vernetzten und stärker werdenden Antikriegs- und Friedensbewegung....... als PDF


Claus Schreer
Nato-Propaganda und Säbelrasseln auf der
Münchner „Sicherheitskonferenz“ 2010(auch als PDF)

Gebetsmühlenartig beteuert Wolfgang Ischinger, in München treffe sich die „Internationale Sicherheitsgemeinschaft“ und auf der Siko gehe es ausschließlich darum (Zitat) "wie der Frieden auf der Welt gesichert werden kann".
Mit der Realität hat diese schönfärberische Selbstdarstellung allerdings rein gar nichts zu tun. Das zeigt sich jedes Jahr an der Zusammensetzung der Konferenzteilnehmer,an den Sponsoren, an den Tagungsthemen und an den Reden, die im Bayerischen Hof gehalten werden.

Ihr Zweck ist es, die gemeinsamen Interessen der NATO-Bündnispartner und militärstrategische Ziele untereinander abzustimmen. Vor allem aber ist die Siko eine medienwirksame Propaganda-Veranstaltung für die Kriegspolitik der NATO und der EU.
Zentrale Themen in diesem Jahr waren der NATO-Krieg in Afghanistan, Ressourcensicherung, die zukünftige Militärstrategie der NATO und der EU. Und um der Konferenz einen friedenspolitischen Anstrich zu geben, stand diesmal auch die atomare Abrüstung auf der Tagesordnung. Überschattet war die Konferenz jedoch durch die unverhohlenen Kriegsdrohungen gegen den Iran.
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