letzte Aktualisierung 16.11.2008

 

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Am 15. November 2008 wollen Nazis in München einen Aufmarsch zum sog. Heldengedenken anlässlich des Volkstrauertages durchführen.

 

Sie wollen Wehrmacht und SS-Soldaten als Helden verklären und damit den deutschen Faschismus verherrlichen. Dazu rufen Nazis aus dem Spektrum der Freien Nationalisten München und der NPD auf.

 

Dagegen ist breiter und entschiedener Protest und Widerstand notwendig. Stellen wir uns den Nazis in den Weg!

 

Faschistische Propaganda und Aufmärsche dürfen nicht zur Normalität werden. Insbesondere nicht kurz nach dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht! Gemeinsam mit tausenden Münchnerinnen und Münchnern werden wir keine weiteren Aufmärsche, Mahnwachen oder sonstige Veranstaltungen der Nazis zu lassen. Auch nicht am 15. November.

 

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen

Kein Fußbreit den Faschisten

 

Der historische Nationalsozialismus ist für Nazis bis heute Maßstab ihrer politischen Theorie und Praxis. Mit dem Motto des Heldengedenkens greifen die Nazis ganz bewusst auf einen nationalistischen Begriff zurück. Großspurig wird dieser Naziaufmarsch als zentraler Heldengedenkmarsch der Freien Kräfte aus Bayern angekündigt. Zu Anlässen, die unter ähnlichen Mottos angekündigt wurden, wie zum Beispiel den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung, den Rudolf Hess-Gedenkmärschen oder dem Heldengedenken in Halbe konnten Nazis oft viele Anhänger_innen organisationsübergreifend und teilweise europaweit mobilisieren. Kaum ein anderes Thema schaffte neben der Verherrlichung des Nazismus einen solchen Brückenschlag zwischen Alt- und Neonazis.

 

Münchner Bündnis gegen Naziaufmärsche

Einzelpersonen/kleine Gruppen 30,00 €

große Organisationen mind. 50,00 €

Stichwort „15.11.2008", Kontoinhaber:

Martin Löwenberg
Kt.Nr.282 648 02
BLZ   700 100 80
Post Bank München